Fortbildungen


Fortbildung für Kunstschuldozent(innen): Ästhetische Bildung

„Kunst ist eine Tochter der Freiheit“ (Schiller)

 

2021 ist das Beuys-Jahr. Ich möchte dieses Ereignis gern nutzen, um auf die Bedeutung der Werke und des Denkens von Joseph Beuys für unsere Arbeit an der Kunstschule einzugehen. Joseph Beuys war und ist einer der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Sein Schaffen ist maßgeblich für die künstlerische Bildung: „Jeder Mensch ist ein Künstler“ (J. Beuys)

Dieses Thema dieses Workshops ist lange nicht so trocken, wie es vielleicht wirken mag, sondern es sind Leidenschaft und viel Liebe zu unserer Arbeit an der Kunstschule, die diese Fragen entstehen lassen:

Was umfasst eigentlich genau die künstlerische Bildung und das schöpferische Denken? Warum sind sie so wichtig für die Persönlich-keitsentwicklung aller Kursteilnehmenden der Kunstschule? Was genau umfasst die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung vor allem bei Kindern und Jugendlichen in unserer Arbeit? Warum sind die Angebote der Kunstschule gerade in und nach der Pandemie von so großer Bedeutung für alle Kursteilnehmenden? Warum ist unsere Arbeit so viel mehr als „einfach ein bisschen kreativ sein“?

Die Antworten finden wir vor allem in der Auseinandersetzung mit der modernen und zeitgenössischen Kunst. Wir betrachten einige Werke, schauen uns das Leben von Künstler(innen) an und vor allem schauen wir uns unsere Arbeit an und was sie eigentlich mit den Kursteilnehmenden macht, vom Kleinkind bis zum Erwachsenen.

 

Leitung:   Anke Keuter

Termin:   Samstag, 21.08.2021, 10 – 17 Uhr

Nähere Informationen erhalten Sie im Büro der Kunstschule unter der Telefonnummer 05931-7575.

Anke Keuter, Diplom-Kunsttherapeutin, ist seit 2015 im Dozentinnenteam der Kunstschule tätig. Sie .ist 1983 geboren und wuchs in Haren/Wesuwe auf. Nach einer Ausbildung zur sozialpädagogischen Sozialassistentin mit dem Schwerpunkt Waldorfpädagogik studierte sie in Nürtingen (Baden-Württemberg) Kunsttherapie, wo sie 2009 ihr Diplom erlangte. Sie arbeitete einige Jahre in verschiedenen Einrichtungen, unter anderem an der Niels-Stensen-Klinik in Haselünne, bis sie sich 2019 mit einem eigenen Atelier für Kunsttherapie und psychologische Beratung selbstständig machte. Zudem arbeitet sie als psychologische Beraterin an der EFLE Beratungsstelle Lingen.

Ihr größtes Anliegen ist es, den Menschen zu vermitteln, wie wohltuend und heilsam das künstlerische Schaffen sein kann. In ihren Augen hat Bewertung in der Kunst nichts zu suchen.

www.kunsttherapie-emsland.de